69. Generalkonferenz der IAEO 2025

69. Generalkonferenz der IAEO 2025

Veröffentlicht am 22. September 2025 um 10:30 - Aktualisiert am 9. Oktober 2025 um 08:24

Das Fürstentum Monaco nimmt an der 69. Generalkonferenz der IAEO teil

Eine monegassische Delegation1 unter der Leitung von Isabelle Rosabrunetto, Vizeministerin für Auswärtige Angelegenheiten und Kooperation, nimmt an den Arbeiten der 69. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) teil, die derzeit bis zum 19. September 2025 in Wien stattfindet.

In ihrer Rede zur Generaldebatte lobte Isabelle Rosabrunetto insbesondere die Bemühungen der Behörde um die Gewährleistung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen in der Ukraine durch die Entsendung der Unterstützungs- und Hilfsmission der IAEO nach Saporischschja. Sie bekräftigte außerdem die Unterstützung Monacos für die Aktivitäten der IAEO, insbesondere im Bereich der friedlichen Anwendung der Kernwissenschaft und -technologie zum Schutz der terrestrischen und marinen Umwelt sowie der menschlichen Gesundheit.

Darüber hinaus erinnerte die Vizeministerin an das persönliche Engagement von Fürst Albert II. für den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz der Meere und Ozeane. Das Blue Economy and Finance Forum (BEFF), eine Veranstaltung mit dem Label „UN Ocean Conference Special Event“, zu der am Rande der UN-Ozeankonferenz (UNOC3) im Juni dieses Jahres in Nizza fast 1.800 Teilnehmer aus rund 100 Ländern ins Fürstentum kamen, ist ein Beispiel für dieses Engagement.

Die Bedeutung der Meeresumweltlabore der IAEO, die seit 1961 in Monaco angesiedelt sind, wurde auch im Rahmen der Initiative NUTEC Plastics (Nukleartechnologie zur Kontrolle der Plastikverschmutzung) erwähnt, für die diese Laboratorien technische Unterstützung beim Aufbau eines Netzwerks von mehr als 100 Labore weltweit leisten. Ziel dieses Netzwerks ist es, die Verschmutzung der Meeresumwelt durch Plastik zu überwachen und zu zeigen, dass ionisierende Strahlung für das Recycling dieses Materials eingesetzt werden kann.

Schließlich bekräftigte Isabelle Rosabrunetto für den Bereich der menschlichen Gesundheit, die Unterstützung des Fürstentums Monaco für die IAEO bei der Krebsvorsorge und -behandlung durch die Initiative „Rayons d'espoir”. Diese zielt darauf ab, die Einrichtung von Strahlentherapiegeräten in Ländern zu unterstützen, in denen es noch keine gibt und kommt heute fast 90 Ländern weltweit zugute, darunter einige Schwerpunktländer der monegassischen Entwicklungszusammenarbeit.

1 Die monegassische Delegation bestand aus Frau Isabelle Rosabrunetto, Vizeministerin für Auswärtige Angelegenheiten und Kooperation, S.E. Herrn Lorenzo Ravano, Botschafter, Ständiger Vertreter Monacos bei der IAEO, und Herrn Andrea Colombo-Pastorelli, I. Sekretär der Botschaft Monacos in Deutschland.